06. Oktober 2026

Partnersuche: Warum Warten selten die Lösung ist

Viele Singles wünschen sich eine neue Partnerschaft und verändern trotzdem erstaunlich wenig an ihrer Situation. Warum wir so gerne auf den Zufall hoffen, weshalb Online Dating nicht für jeden die richtige Antwort ist und warum aktive Partnersuche nichts mit Verzweiflung zu tun hat.

„Eigentlich würde ich schon gerne wieder jemanden kennenlernen.“

Diesen Satz höre ich seit vielen Jahren. Von Frauen und von Männern.

Ich arbeite seit mehr als 33 Jahren in der klassischen Partnervermittlung und habe in dieser Zeit unzählige Gespräche mit Singles geführt. Als Inhaberin von Wir 2 Partnertreff begleite ich Menschen aus Köln, Bonn, Düsseldorf, Aachen und dem gesamten Umland auf ihrem Weg zu einer neuen Partnerschaft.

Die Lebensgeschichten sind völlig unterschiedlich. Manche Menschen sind geschieden, andere verwitwet. Manche leben erst seit wenigen Monaten allein, andere seit vielen Jahren. Manche haben erwachsene Kinder, andere waren nie verheiratet. Manche haben bereits intensiv Online Dating ausprobiert, andere lehnen es für sich grundsätzlich ab.

Aber ein Wunsch verbindet sehr viele von ihnen: Sie möchten ihr Leben gerne wieder mit einem Menschen teilen.

Sie wünschen sich Nähe, Vertrautheit, Gespräche, gemeinsame Reisen und Unternehmungen. Sie möchten wieder jemanden haben, dem sie am Abend erzählen können, wie ihr Tag war. Jemanden, mit dem sie lachen, Pläne machen und vielleicht auch einfach einmal schweigen können. Sie möchten dieses Gefühl erleben, dass es neben dem eigenen Ich wieder ein Wir gibt.

Und trotzdem passiert häufig erstaunlich wenig.

Warum eigentlich?

Wenn ich weitermache wie bisher, warum sollte sich dann etwas verändern?

Das ist für mich inzwischen eine der wichtigsten Fragen bei der Partnersuche.

Denn wir Menschen sind manchmal erstaunlich gut darin, uns Veränderungen zu wünschen und gleichzeitig an unserem bisherigen Verhalten festzuhalten.

Wir möchten einen neuen Partner kennenlernen, bewegen uns aber weiterhin in demselben Umfeld.

Wir möchten neuen Menschen begegnen, unternehmen aber dieselben Dinge mit denselben Freunden.

Wir möchten nicht mehr alleine sein, hoffen aber darauf, dass irgendwann zufällig der richtige Mensch auftaucht.

Oder wir suchen online, sind längst frustriert und machen trotzdem weiter, obwohl uns diese Art der Partnersuche überhaupt nicht mehr guttut.

Genau diesen Gedanken haben wir bei Wir 2 ganz bewusst aufgegriffen: Wer sich wünscht, dass sich etwas verändert, anschließend aber genauso weitermacht wie bisher, hat an seiner Partnersuche zunächst nichts verändert.

Das klingt zunächst banal.

Ist es aber nicht.

Denn Liebe können wir nicht planen.

Begegnungen können wir sehr wohl ermöglichen.

Der Zufall ist wunderschön. Aber er ist keine Strategie.

Ich liebe Geschichten über zufällige Begegnungen.

Zwei Menschen sitzen im Zug nebeneinander und kommen ins Gespräch. Zwei Hunde laufen aufeinander zu und plötzlich unterhalten sich ihre Besitzer. Man trifft sich auf einer Geburtstagsfeier, steht zufällig an derselben Theke oder begegnet sich beim Wandern.

Natürlich gibt es das.

Und natürlich kann daraus Liebe entstehen.

Aber sollten wir unsere gesamte Partnersuche darauf aufbauen?

Mit Anfang 20 funktioniert der Zufall noch relativ gut. Wir lernen beinahe automatisch ständig neue Menschen kennen. Schule, Studium, Ausbildung, Partys, Freunde von Freunden, erste Arbeitsstellen. Unser Umfeld verändert und erweitert sich permanent.

Mit 40, 50, 60 oder 70 sieht das meistens anders aus.

Der Freundeskreis steht. Im Beruf begegnen uns häufig dieselben Menschen. Viele Freunde leben in Partnerschaften. Im Sportverein kennt man sich. Und im Lieblingsrestaurant sitzen nicht jede Woche 20 neue Singles am Nebentisch.

Das gilt auch in großen Städten.

Ob Partnersuche in Köln, Bonn, Düsseldorf oder Aachen: Es können unglaublich viele Singles in derselben Region leben und sich trotzdem niemals begegnen.

Wer nicht online sucht, hat häufig nur wenige Gelegenheiten, jemanden kennenzulernen. Das persönliche Umfeld bleibt weitgehend dasselbe. Neue passende Menschen begegnen einem selten. Also hofft man weiter auf den Zufall. Genau diese Situation beschreiben wir auch in unserem aktuellen Wir 2 Konzept.

 

Und dann vergeht ein Jahr.

Und noch eins.

5,3 Millionen Menschen – wo sind die eigentlich alle?

Das Interessante ist nämlich: Es gibt sehr viele Menschen ohne Partner.

Nach dem Mikrozensus 2025 des Statistischen Bundesamtes leben 5,3 Millionen Menschen zwischen 45 und 65 Jahren in Deutschland ohne Partner im eigenen Haushalt.

Wir2_Partnersuche_aktiv_angehen 6.pdf

5,3 Millionen.

Eigentlich müsste Partnersuche bei dieser Zahl kinderleicht sein.

Ist sie aber nicht.

Denn diese Menschen stehen nicht jeden Samstag gemeinsam auf einem Marktplatz und tragen ein Schild mit der Aufschrift „Ich bin Single und suche eine Partnerschaft“.

Sie leben ihr Leben.

Die eine Frau sitzt vielleicht abends in Köln zu Hause und denkt, dass sie gerne wieder einen Mann kennenlernen würde.

Ein Mann aus Bonn, Düsseldorf oder dem Umland wünscht sich ebenfalls eine Partnerin.

Beide gehen zur Arbeit, treffen Freunde, kaufen ein, fahren in den Urlaub und leben möglicherweise jahrelang aneinander vorbei.

Das Problem lautet also häufig gar nicht:

Es gibt niemanden.

Die viel spannendere Frage lautet:

Wie sollen zwei Menschen voneinander erfahren?

Es fehlt nicht unbedingt an Menschen. Es fehlt häufig an der Gelegenheit, einander zu begegnen.

Wir2_Partnersuche_aktiv_angehen 6.pdf

Für mich ist das einer der entscheidenden Punkte bei der Partnersuche.

Online Dating hat die Partnersuche verändert

Natürlich gibt es heute eine Möglichkeit, den eigenen Radius innerhalb von Sekunden enorm zu erweitern: Online Dating.

Dating Apps und Partnerbörsen haben Millionen Menschen miteinander in Kontakt gebracht. Und selbstverständlich entstehen daraus Beziehungen.

Aber ich erlebe in meinen Gesprächen auch die andere Seite.

Menschen erzählen von endlosem Swipen und Chatten. Von Kontakten, die plötzlich abbrechen. Von Treffen, nach denen man nie wieder etwas hört. Von der Frage, ob das Foto wirklich aktuell ist. Von Gesprächen mit mehreren Menschen gleichzeitig. Von Enttäuschungen und irgendwann auch von Müdigkeit.

Viele kommen an einen Punkt, an dem Partnersuche keine Vorfreude mehr auslöst, sondern Stress.

Das spiegelt sich auch in einer Zahl wider, die ich besonders interessant finde.

Nach einer repräsentativen Befragung von Bitkom Research aus dem Jahr 2025 würden 78 Prozent der Menschen mit Online Dating Erfahrung lieber jemanden im realen Leben kennenlernen.

 

Das ist bemerkenswert.

Denn offensichtlich ist der Wunsch nach der echten Begegnung keineswegs verschwunden.

Wir möchten einen Menschen nicht nur als Profil erleben.

Wir möchten hören, wie er spricht.

Sehen, wie sie lacht.

Spüren, ob wir uns wohlfühlen.

Feststellen, ob aus zehn Minuten Gespräch plötzlich eine Stunde wird.

Manche Dinge lassen sich eben nicht swipen.

Warum wir trotzdem so lange warten

Warum bleiben dann so viele Menschen passiv?

Ich glaube, dafür gibt es nicht die eine Erklärung.

Viele Singles führen ein gutes Leben. Sie haben Freunde, Familie, Beruf, Hobbys und Reisen. Sie kommen alleine zurecht.

Und das ist etwas sehr Positives.

Eine Partnerschaft sollte niemals dafür zuständig sein, ein ansonsten leeres Leben zu füllen.

Aber zwischen „Ich kann gut alleine leben“ und „Ich möchte alleine bleiben“ besteht ein gewaltiger Unterschied.

Viele meiner Gesprächspartner sagen nämlich nicht: „Ich möchte keine Beziehung.“

Sie sagen:

„Eigentlich wäre es schon schön.“

Und dieses „eigentlich“ kann jahrelang bestehen bleiben.

Im Alltag funktioniert alles.

Nur an bestimmten Tagen wird deutlicher, was fehlt.

Sonntagmorgen vielleicht.

Im Urlaub.

An Weihnachten.

Nach einem schönen Abend mit befreundeten Paaren.

Oder wenn etwas Tolles passiert ist und man nach Hause kommt und merkt: Da ist niemand, dem ich es als Erstes erzählen möchte.

Dann ist der Wunsch nach Partnerschaft plötzlich sehr präsent.

Am Montag beginnt wieder der Alltag.

Sind Männer bei der Partnersuche träger?

Jetzt wird es ein wenig provokant.

Denn nach mehr als 33 Jahren Partnervermittlung beobachte ich durchaus Unterschiede zwischen Frauen und Männern.

Natürlich gilt das niemals für alle. Es gibt sehr aktive Männer und genauso Frauen, die jahrelang auf den Zufall hoffen.

Trotzdem erlebe ich bei Männern häufiger eine Haltung, die man etwas überspitzt so zusammenfassen könnte:

Eine Partnerin hätte ich gerne. Aber suchen möchte ich eigentlich nicht.

Viele Frauen beschäftigen sich meiner Erfahrung nach intensiver mit ihrer Situation. Sie sprechen mit Freundinnen, probieren Online Dating aus, hören Podcasts, lesen über Beziehungen und kommen irgendwann an einen Punkt, an dem sie sagen:

Jetzt möchte ich etwas verändern.

Männer können erstaunlich lange mit dem Gedanken leben, dass eine Partnerin zwar schön wäre, sich das Ganze aber irgendwann ergeben wird.

Dazu kommt etwas anderes.

Manche Männer sind bei der Suche ausgesprochen zurückhaltend, haben gleichzeitig aber sehr genaue Vorstellungen davon, welche Frau ihnen begegnen soll.

Attraktiv.

Sportlich.

Gebildet.

Humorvoll.

Nicht zu weit entfernt.

Unternehmungslustig.

Selbstständig.

Vielleicht nicht älter als eine bestimmte Altersgrenze.

Und dann denke ich manchmal:

Wo soll diese Frau eigentlich herkommen?

Denn je genauer die Vorstellung und je kleiner der eigene Aktionsradius, desto schwieriger wird es natürlich.

Frauen haben übrigens auch ihre Wunschlisten

Bevor jetzt die Männer protestieren: Frauen sind selbstverständlich nicht automatisch offener.

Auch Frauen kommen mit sehr konkreten Vorstellungen zu uns.

Er sollte größer sein.

Gebildet.

Finanziell unabhängig.

Humorvoll.

Sportlich.

Kulturell interessiert.

Reiselustig.

Bitte kein Raucher.

Nicht zu weit entfernt.

Und natürlich soll die Chemie stimmen.

Wünsche sind völlig normal.

Problematisch wird es erst, wenn aus Wünschen eine Checkliste entsteht, die einem echten Menschen kaum noch eine Chance lässt.

Nach mehr als drei Jahrzehnten Partnervermittlung weiß ich eines ziemlich sicher:

Der Mensch, in den wir uns verlieben, entspricht erstaunlich häufig nicht exakt dem Menschen, den wir vorher auf dem Papier beschrieben hätten.

Menschen verlieben sich nicht in Datenblätter.

Manchmal ist der richtige Mensch fünf Jahre älter als gedacht.

Manchmal etwas kleiner.

Vielleicht wohnt er weiter entfernt.

Vielleicht entspricht sie optisch nicht exakt dem bisherigen Beuteschema.

Und dann sitzen sich zwei Menschen gegenüber, lachen miteinander und plötzlich werden Kriterien unwichtig, die vorher unverzichtbar erschienen.

Unser Beuteschema kann uns im Weg stehen

Wir glauben häufig sehr genau zu wissen, wer zu uns passt.

Dabei basiert unser Beuteschema oft auf Erfahrungen aus der Vergangenheit.

Wir suchen einen bestimmten Typ Mensch, weil wir ihn attraktiv finden.

Nur stellt sich irgendwann eine interessante Frage:

Hat uns dieser Typ in der Vergangenheit eigentlich glücklich gemacht?

Wer immer wieder nach demselben Muster auswählt und immer wieder enttäuscht wird, sollte vielleicht nicht noch genauer nach demselben Menschen suchen.

Vielleicht lohnt sich genau das Gegenteil.

Offener werden.

Nicht anspruchslos.

Nicht beliebig.

Aber offen genug, einem Menschen eine Chance zu geben, der nicht nach drei Daten und einem Foto aussortiert wird.

„Ich habe doch noch Zeit“

Auch diesen Satz höre ich immer wieder.

Und natürlich stimmt er.

Mit 50 kann man sich verlieben.

Mit 60.

Mit 70.

Und auch mit 80.

Liebe hat kein Verfallsdatum.

Aber Lebenszeit ist trotzdem kostbar.

Nehmen wir einen Menschen, der mit 58 seit einigen Jahren alleine lebt und eigentlich wieder eine Partnerschaft möchte.

Er wartet noch zwei Jahre.

Mit 60 probiert er Online Dating.

Nach zwei weiteren Jahren hat er keine Lust mehr darauf.

Dann ist er 62 und sagt vielleicht: „Jetzt brauche ich erst einmal eine Pause.“

Mit 64 beginnt er wieder darüber nachzudenken.

Natürlich kann er mit 64 seine große Liebe kennenlernen.

Aber vielleicht stellt er sich dann trotzdem die Frage:

Warum habe ich eigentlich sechs Jahre gewartet, obwohl ich schon damals wusste, dass ich nicht alleine bleiben möchte?

Deshalb stelle ich Singles gerne eine andere Frage:

Wenn Ihr Leben in zwei Jahren in Bezug auf Partnerschaft noch genauso aussieht wie heute, wäre das für Sie in Ordnung?

Wenn die Antwort aus vollem Herzen Ja lautet, gibt es überhaupt keinen Grund, etwas zu verändern.

Wenn die Antwort Nein lautet, sollte man sich allerdings fragen:

Warum sollte sich etwas verändern, wenn ich selbst nichts verändere?

Aktiv werden ist nicht dasselbe wie verzweifelt suchen

Hier liegt vielleicht eines der größten Missverständnisse rund um die Partnersuche.

Aktiv nach einer Partnerschaft zu suchen bedeutet nicht, verzweifelt zu sein.

In beinahe jedem anderen Lebensbereich finden wir es selbstverständlich, aktiv zu werden.

Wer beruflich etwas verändern möchte, wartet nicht darauf, dass zufällig ein neuer Arbeitgeber an der Haustür klingelt.

Wer fitter werden möchte, wartet nicht darauf, dass die Kondition zufällig besser wird.

Wer neue Freunde kennenlernen möchte, muss irgendwann dorthin gehen, wo neue Begegnungen möglich sind.

Nur bei der Liebe halten wir hartnäckig an der Vorstellung fest, dass sie ausschließlich dann romantisch ist, wenn alles zufällig geschieht.

Aber eine Begegnung darf organisiert sein.

Die Gefühle sind es trotzdem nicht.

Niemand kann planen, ob es funkt.

Niemand kann Liebe garantieren.

Niemand kann zwei Menschen vorschreiben, sich ineinander zu verlieben.

Aber man kann dafür sorgen, dass sie sich überhaupt begegnen.

Was macht eine seriöse Partnervermittlung anders?

Eine seriöse Partnervermittlung sollte aus meiner Sicht nicht damit werben, Liebe garantieren zu können.

Das kann niemand.

Sie kann aber Möglichkeiten für Begegnungen schaffen, die im normalen Alltag vielleicht niemals entstanden wären.

Und sie kann Menschen Arbeit abnehmen, die zwar aktiv werden möchten, aber keine Lust darauf haben, jeden Abend Profile zu durchsuchen, zu swipen und zu chatten.

Genau hier liegt für mich der Unterschied zwischen Online Dating und klassischer, persönlicher Partnervermittlung.

Unser Gedanke bei Wir 2 lautet:

Ich werde aktiv, ohne selbst suchen zu müssen.

Wir lernen unsere Kundinnen und Kunden persönlich kennen. Wir beschäftigen uns mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Lebenssituation und ihren Vorstellungen. Wir machen ausgewählte Vorschläge, prüfen vor einem Kennenlernen das beidseitige Interesse und sprechen anschließend darüber, wie die Begegnung erlebt wurde.

Wir 2 ist eine persönliche und seriöse Partnervermittlung für Singles aus Köln, Bonn, Düsseldorf, Aachen und dem gesamten Umland.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Kontakte zu produzieren.

Es geht darum, neue Begegnungen außerhalb des bisherigen Umfeldes zu ermöglichen.

Und zwar mit Menschen, die ebenfalls ernsthaft an einer Partnerschaft interessiert sind.

Partnervermittlung in Köln, Bonn, Düsseldorf und Aachen: Warum Regionalität wichtig sein kann

Bei der Partnersuche spielt neben der Persönlichkeit natürlich auch die Lebensrealität eine Rolle.

Deshalb arbeiten wir seit vielen Jahren mit Menschen aus Köln, Bonn, Düsseldorf, Aachen und weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Denn Partnersuche sollte aus meiner Sicht weder an einem Stadtteil noch an einer Postleitzahl scheitern.

Wer beispielsweise in Köln lebt, muss nicht zwangsläufig einen Partner suchen, der ebenfalls in Köln wohnt. Vielleicht lebt der Mensch, der wunderbar zu ihm passt, in Bonn, Düsseldorf, Aachen oder irgendwo dazwischen.

Gerade in Nordrhein Westfalen liegen viele Städte und Regionen so nah beieinander, dass ein etwas größerer Radius völlig neue Möglichkeiten eröffnet.

Manchmal scheitern Chancen schon daran, dass jemand sagt: „Mehr als 20 Kilometer möchte ich nicht fahren.“

Natürlich muss eine Beziehung in den Alltag passen.

Aber bevor zwei Menschen überhaupt wissen, ob sie sich mögen, sollte man vielleicht nicht jede Möglichkeit an einer Kilometerzahl scheitern lassen.

Auch das gehört für mich zu einer seriösen Partnervermittlung: Wünsche ernst nehmen, aber gleichzeitig ehrlich darüber sprechen, wo man sich durch zu starre Kriterien möglicherweise selbst im Weg steht.

Qualität statt Masse

Wir leben in einer Zeit, in der uns suggeriert wird, möglichst große Auswahl sei automatisch etwas Gutes.

Noch ein Profil.

Noch ein Match.

Noch eine Möglichkeit.

Vielleicht kommt morgen jemand, der noch besser passt.

Aber wann hört man auf zu suchen?

Ein Mensch wird nicht automatisch interessanter, weil noch 50 andere zur Auswahl stehen.

Manchmal passiert sogar das Gegenteil.

Wir vergleichen so lange, bis wir niemandem mehr wirklich eine Chance geben.

Persönliche Partnervermittlung verfolgt deshalb einen anderen Gedanken:

Qualität statt Masse.

Ausgewählte Begegnungen statt möglichst vieler Kontakte. Diskretion statt eines öffentlichen Profils. Menschen, die sich bewusst für ihre Partnersuche entschieden haben.

 

Und genau deshalb besteht unsere Arbeit auch nicht einfach darin, eine Telefonnummer weiterzugeben.

Der Partnervorschlag ist nicht unsere gesamte Leistung. Er ist das Ergebnis unserer persönlichen Arbeit, unserer Erfahrung und unserer Vorauswahl.

 

Die wichtigste Entscheidung treffen Sie selbst

Nach mehr als 33 Jahren Partnervermittlung kann ich niemandem versprechen, wann er sich verlieben wird.

Und das möchte ich auch gar nicht.

Liebe lässt sich nicht bestellen.

Aber ich kann eines sagen:

Wer neuen Menschen begegnet, schafft neue Möglichkeiten.

Wer sein Umfeld erweitert, schafft neue Chancen.

Wer seine Wunschliste gelegentlich hinterfragt, kann überrascht werden.

Und wer aktiv wird, muss nicht länger ausschließlich darauf hoffen, dass der Zufall irgendwann die Arbeit übernimmt.

Vielleicht ist deshalb die wichtigste Frage bei der Partnersuche gar nicht:

Wo ist der richtige Mensch?

Vielleicht lautet sie:

Bin ich wirklich bereit, ihm zu begegnen?

Denn zwischen dem Wunsch nach einer Partnerschaft und einer neuen Partnerschaft liegt immer eine Begegnung.

Und diese Begegnung muss irgendwo stattfinden.

Was verändert sich, wenn ich meine Partnersuche jetzt aktiv angehe?

Genau diese Frage stellen wir ganz bewusst.

Nicht: Finden Sie garantiert in drei Monaten Ihren Traumpartner?

Nicht: Wie viele Menschen können Sie kennenlernen?

Sondern:

Was verändert sich, wenn ich nicht mehr genauso weitermache wie bisher?

Vielleicht lernen Sie einen Menschen kennen, dem Sie sonst niemals begegnet wären.

Vielleicht stellen Sie fest, dass Ihr bisheriges Beuteschema gar nicht so wichtig ist.

Vielleicht erleben Sie ein erstes Date, bei dem es nicht sofort funkt, aber beim zweiten Treffen plötzlich doch.

Vielleicht passt es auch nicht.

Auch das gehört dazu.

Aber eines hat sich dann bereits verändert:

Sie warten nicht mehr nur.

In unserem Wir 2 Konzept stellen wir genau diese Entscheidung gegenüber: Online Suche und möglicher Frust, wenige neue Begegnungen und die Hoffnung auf den Zufall oder die bewusste Entscheidung, die eigene Partnersuche aktiv anzugehen.

 

Für mich steckt darin nach mehr als 33 Jahren Partnervermittlung eine der wichtigsten Erkenntnisse überhaupt.

Wir können Liebe nicht erzwingen.

Wir können den perfekten Menschen nicht konstruieren.

Wir können nicht bestimmen, wann unser Herz plötzlich schneller schlägt.

Aber wir können entscheiden, ob wir weiterhin warten oder ob wir unserem Leben die Chance auf eine neue Begegnung geben.

Und manchmal beginnt eine neue Partnerschaft genau mit diesem einen Gedanken:

Ich wünsche mir, dass sich etwas verändert. Also verändere ich etwas.

Häufige Fragen zur Partnersuche

Warum ist Partnersuche ab 50 oft schwieriger?

Nicht weil es keine Singles mehr gibt. Allein 5,3 Millionen Menschen zwischen 45 und 65 Jahren leben in Deutschland ohne Partner im eigenen Haushalt. Wir2_Partnersuche_aktiv_angehen 6.pdf Mit zunehmendem Alter ist unser persönliches Umfeld allerdings häufig gefestigter. Wir begegnen im Alltag nicht mehr automatisch ständig neuen Menschen. Deshalb kann es sinnvoll sein, bewusst neue Möglichkeiten für Begegnungen zu schaffen.

Muss ich aktiv nach einem Partner suchen oder kann ich auf den Zufall warten?

Natürlich können Sie Ihren zukünftigen Partner zufällig kennenlernen. Die entscheidende Frage ist aber, wie häufig Sie tatsächlich neuen Menschen begegnen. Wer seit Jahren im gleichen Umfeld lebt und sich gleichzeitig eine Partnerschaft wünscht, sollte sich fragen, wie realistisch es ist, ausschließlich auf den Zufall zu setzen.

Ist Online Dating die beste Möglichkeit, einen Partner zu finden?

Das hängt vom Menschen ab. Für manche funktioniert Online Dating sehr gut. Andere empfinden Swipen, Chatten und unverbindliche Kontakte irgendwann als anstrengend. Interessant ist, dass laut Bitkom Research 78 Prozent der Menschen mit Online Dating Erfahrung lieber jemanden im realen Leben kennenlernen würden.

 

Sind Männer bei der Partnersuche wirklich träger als Frauen?

Nach mehr als 33 Jahren in der Partnervermittlung beobachte ich durchaus Unterschiede. Ich erlebe bei Männern häufiger die Haltung: Eine Partnerin wäre schön, aber aktiv suchen möchte ich eigentlich nicht. Frauen beschäftigen sich meiner Erfahrung nach häufig früher und intensiver mit der Frage, wie sie ihre Situation verändern können. Das ist selbstverständlich keine allgemeingültige Regel. Es gibt sehr aktive Männer und genauso Frauen, die jahrelang auf den Zufall hoffen.

Kann mein Beuteschema meine Partnersuche erschweren?

Ja. Vorstellungen und Wünsche sind völlig normal. Problematisch wird es, wenn daraus eine starre Checkliste entsteht. Der Mensch, in den wir uns tatsächlich verlieben, entspricht nicht immer exakt dem Bild, das wir vorher im Kopf hatten. Wer etwas offen bleibt, gibt auch Menschen eine Chance, die auf dem Papier vielleicht nicht zu 100 Prozent dem bisherigen Beuteschema entsprechen.

Bin ich zu anspruchsvoll bei der Partnersuche?

Ansprüche sind nicht grundsätzlich das Problem. Entscheidend ist, welche Kriterien für eine glückliche Beziehung wirklich wichtig sind. Persönlichkeit, Werte, Lebensvorstellungen und gegenseitige Anziehung spielen eine andere Rolle als beispielsweise eine bestimmte Körpergröße, ein exakt definiertes Alter oder wenige Kilometer Entfernung. Manchmal lohnt es sich deshalb, die eigene Wunschliste ehrlich zu hinterfragen.

Was ist der Unterschied zwischen Partnervermittlung und Online Dating?

Bei einer persönlichen Partnervermittlung müssen Sie nicht selbst unzählige Profile durchsuchen. Bei Wir 2 lernen wir unsere Kundinnen und Kunden persönlich kennen, wählen mögliche Partner aus und prüfen das beidseitige Interesse, bevor es zum Kennenlernen kommt. Danach sprechen wir darüber, wie die Begegnung erlebt wurde.

 

Woran erkenne ich eine seriöse Partnervermittlung?

Eine seriöse Partnervermittlung sollte transparent erklären, wie sie arbeitet, Menschen persönlich kennenlernen und keine Liebe versprechen oder garantieren. Wichtig ist außerdem, dass die individuellen Wünsche und die Lebenssituation ernst genommen werden. Bei Wir 2 stehen persönliche Vorauswahl, Diskretion, ausgewählte Begegnungen und persönliche Begleitung im Mittelpunkt.

 

Gibt es eine seriöse Partnervermittlung in Köln, Bonn, Düsseldorf und Aachen?

Wir 2 Partnertreff begleitet seit mehr als 33 Jahren Singles aus Köln, Bonn, Düsseldorf, Aachen und dem gesamten Umland persönlich bei der Partnersuche. Im Mittelpunkt stehen das persönliche Kennenlernen, individuelle Vorauswahl, beidseitiges Interesse vor dem Kennenlernen und persönliche Begleitung. Wir arbeiten nicht nach dem Prinzip möglichst vieler Kontakte, sondern setzen bewusst auf Qualität statt Masse.

 

Muss ich bei einer Partnervermittlung möglichst viele Menschen kennenlernen?

Nein. Genau darum geht es bei einer persönlichen Partnervermittlung nicht. Entscheidend ist nicht die größtmögliche Zahl an Kontakten, sondern ausgewählte Begegnungen mit Menschen, die ernsthaft an einer Partnerschaft interessiert sind. Der einzelne Partnervorschlag ist dabei das Ergebnis der persönlichen Arbeit, Erfahrung und Vorauswahl.

 

Ist eine Partnervermittlung auch sinnvoll, wenn ich gut alleine leben kann?

Gerade dann kann sie sinnvoll sein. Eine Partnerschaft sollte nicht aus Angst vor dem Alleinsein entstehen. Sie können ein erfülltes Leben führen und sich trotzdem wünschen, dieses Leben wieder mit jemandem zu teilen. Die entscheidende Frage lautet nicht: „Kann ich alleine sein?“, sondern: „Möchte ich auf Dauer alleine bleiben?“

Bin ich mit 60 oder 70 zu alt für eine neue Partnerschaft?

Nein. Der Wunsch nach Liebe, Nähe und Partnerschaft endet nicht mit einem bestimmten Geburtstag. Entscheidend ist vielmehr, ob Sie bereit sind, neuen Menschen überhaupt zu begegnen. Wer sich eine Partnerschaft wünscht, sollte nicht allein deshalb warten, weil er glaubt, seine Zeit dafür sei vorbei.

Wie beginne ich eine aktive Partnersuche?

Der erste Schritt muss gar nicht groß sein. Stellen Sie sich zunächst eine ehrliche Frage:

Wenn mein Leben in zwei Jahren in Bezug auf Partnerschaft noch genauso aussieht wie heute, wäre ich damit zufrieden?

Wenn die Antwort Nein lautet, überlegen Sie, was Sie heute anders machen können.

Das kann Online Dating sein.

Eine neue Freizeitaktivität.

Mehr Offenheit für Menschen außerhalb des bisherigen Beuteschemas.

Oder eine persönliche und seriöse Partnervermittlung.

Entscheidend ist zunächst nur, nicht darauf zu hoffen, dass sich ohne Veränderung etwas verändert.

Sie möchten Ihrer Partnersuche eine neue Richtung geben?

Wir 2 Partnertreff begleitet seit mehr als 33 Jahren Singles bei ihrer Partnersuche. Persönlich, diskret und ohne öffentliches Profil. Wir lernen Sie kennen, bevor wir darüber nachdenken, wer zu Ihnen passen könnte.

Wenn Sie aus Köln, Bonn, Düsseldorf, Aachen oder dem Umland kommen und wissen möchten, wie eine seriöse Partnervermittlung arbeitet, lernen Sie uns zunächst in einem persönlichen, kostenlosen und unverbindlichen Gespräch kennen.

Denn vielleicht beginnt Veränderung nicht damit, sofort den richtigen Menschen zu finden.

Vielleicht beginnt sie einfach damit, nicht länger nur auf ihn zu warten.